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Vier von Zehn


Mein Zehnter zum Zehnten der Biennale

Mit zehn Jahren war ich ganz dem Zirkus zugetan. Ich besuchte damals eine Tagesschule, in der wir neben dem regulären Unterricht des öfteren kleinere Projekte, meist sehr kreativer Natur, in Angriff nahmen. Und soweit ich mich erinnern kann, herrschte bei uns in der Klasse eine anhaltende Zirkusbegeisterung, die zum Ende der Primarschule hin, da war ich zehn, ihren Höhepunkt fand. Es war bereits das zweite Mal, dass wir als Klasse ein Zirkusprogramm einstudierten. Und was mir dabei besonders geblieben ist, sind die Probentage, an denen wir Ideen sammelten, als hätten wir alle finanziellen und logistischen Möglichkeiten der Welt. Es wurde kreiert und geschöpft ohne jeglichen kritischen Geist und Inspirationen schnurstracks in die Tat umgesetzt. Heute hat sich meine Begeisterung für die Kunstsparte Zirkus weitgehend getrübt. Ein bisschen auch leider, denn ich denke gerne an dieses kindliche Draufgängertum während dem Entstehungsprozess zurück, das im Prinzip auch im Endprodukt, einer ‘Welt des Fantastischen’, in der alles möglich scheint, seine Entsprechung fand.

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