Archive for December, 2011


Ratlose Städte lassen ihre Kulturetats im Internet diskutieren

Der Deutsche Bühnenverein hat jüngst gefordert, die derzeitigen Steuermehreinnahmen für eine „Initiative der Bundesregierung zugunsten von Bildung und Kultur“ zu nutzen. Das hört sich vernünftig an und würde bedeuten, dass der Bund etwas von dem an die Kommunen zurückgibt, was er ihnen in den letzten Jahren unter anderem durch die Senkung der Gewerbesteuer weggenommen hat. Besonders nötig wäre das im Moment in Schwerin. (more…)


Als wir 2001 den Zusammensturz der Zwillingstürme in New York erlebten, waren wir uns bereits bewusst, dass die auf moderne Technologien gestützte Kommunikation dazu beitrug und weiterhin beiträgt, ein schnelles Fluidum von Bildern zu erzeugen, die in unserem Bewusstsein den Vorfall, seine Verbreitung und seine Auswirkungen miteinander vermischen. Wir haben den Gräueltaten in Bosnien direkt aus unserem heimischen Esszimmer beigewohnt. Wir fühlten uns – und fühlen uns noch immer – übermannt vom Strudel der Informationsflut und der Unmöglichkeit, Distanz aufzubauen. Wir hatten Probleme, den Faden in unserer Geschichte zu konstruieren. Die Beschleunigung der Moderne – so hatte Baudrillard neun Jahre vor dem Anschlag in Manhattan erklärt – hat die referentielle Sphäre vom Realen getrennt, denn man benötigt eine gewisse “Langsamkeit”, (more…)


Cuando en 2001 presenciamos el hundimiento de las torres gemelas de NY, ya éramos conscientes que la comunicación, asociada a las nuevas tecnologías, tendía –tiende aún- a producir un flujo acelerado de imágenes que mezclan en nuestra consciencia el suceso, su difusión y sus consecuencias. Habíamos presenciado las atrocidades de Bosnia des del comedor de casa. Nos sentíamos –todavía nos sentimos- afectados por el vértigo de la saturación informativa y por la imposibilidad de tomar distancia. Teníamos problemas para construir el relato de nuestra historia. La aceleración de la modernidad –había explicado Baudrillard nueve años antes del desastre de Manhattan- nos había sacado de la esfera referencial de lo real, ya que se necesita una cierta “lentitud”, (more…)


Financial Turbulence Puts Pressure on European Theatre

Outlining the theatre of an entire continent is an overwhelming task for a lone scholar. Even when he has travelled to many different countries as a part of his job. Nevertheless, for the past year and a half the positive chaos of theatrical simultaneity in European theatre has become somewhat more defined. (more…)


Europas Theater unter dem Druck der Finanzturbulenzen

Das Theater eines ganzen Kontinents zu skizzieren, überforderte bisher einen einzelnen Berichterstatter. Selbst dann, wenn er berufsmäßig in vielen Ländern unterwegs ist. Doch seit eineinhalb Jahren ist das positive Chaos der theatralischen Gleichzeitigkeiten im europäischen Theater etwas übersichtlicher geworden. (more…)