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Noch 84 mal schlafen…


… dann startet NEUE STÜCKE AUS EUROPA mit seinem Jubiläum zum 20-jährigen Bestehen. Noch einmal schlafen, dann kann hier in einem Live-Blog von der zweiten Pressekonferenz nachgelesen werden, welche Stücke sich zu den ersten zehn Einladungen gesellen dürfen.

10.43: Seit einer halben Stunde suche ich im großen Foyer in Wiesbaden den Internetzugang. Das Laptop fühlt sich wohl, wo es so hübsch durch die Gegend getragen wird.

10.45: Das Netz ist da! Das Netz ist da! Auf einem marmorgeschützten Balkon sitze ich hoch über dem Geschehen, versteckt zwischen Stuck, Gold, Putten, Fresken und Samtvorhängen. Tankred Dorst und Ursula Ehler sind grad gekommen, ebenso Matthias Fontheim und Marie Rötzer aus Mainz. Die ersten Journalisten sind auch schon da.

10.47: Wer die letzte viertel Stunde ungeduldig vor dem PC sitzt und nicht abwarten kann, der kann noch mal die Einladungen nachlesen, die auf der letzten Pressekonferenz bekannt gegeben wurden.

10.50: Alle anwesenden springen von den Stühlen. Laute Musik. Unerwartet im seichten Geplausche das bisher zu hören war. Der goldene, ca 3 Meter hohe Bilderrahmen, in dem eine Projektion des diesjährigen NEUE STÜCKE-Logos zu sehen ist, macht Musik und zeigt bewegte Bilder. Dazu gibt es Fakten zum Festival – 31 Inszenierungen, 25 Sprachen, 25 Länder, join us on facebook!

10.51: Oh! Oh! Auch dieses Video läuft in Dauerschleife, Earworm-Gefahr wie bei der ersten PK. Aber es sitzt noch jemand an einem kleinen Computer und bastelt. Vielleicht kommt gleich noch was Neues.

10.54: Bernhard Studlar, der Österreichische Pate, ist eingetroffen. Gestern war er bereits in der Villa Clementine zu einer Lesung, heute ist er hier. Auch die Paten können es nicht abwarten!

10.56: Die meisten Journalisten können ihre geisteswissenschaftliche Vergangenheit und ein Leben in der Studenten-Boheme nicht verheimlichen. Ich sehe gelbe Lederjacken, Birkenstocks, selbstgestrickte Schals und übermäßige Freude über das Häppchen-Buffet, verbunden mit Unentschlossenheit, was man nehmen soll, wo es soviel Gutes gibt. Alles von zahlreichen Symposien auf dem Campus bekannt.

10.58: Es soll losgehen, sonst muss ich auch noch was über Kanapees und kleine Kuchen und Kaffeevariationen schreiben.

11.01: Bevor es losgeht, können wir schon mal die Podiumsteilnehmer vorstellen, die Schilder sind ja schon da. Mit dabei sind Joachim Bauscher (geschäftsführender Direktor des Staatstheaters in Wiesbaden), Albert Zetzsche vom Hessischen Ministerium, Bernhard Studlar (bezeichnenderweise ohne Beruf auf dem Schild, Autor gilt nicht?!), Ursula Ehler, Tankred Dorst, Maya Schöffel und Manfred Beilharz (alle künstlerische Leitung), Marie Rötzer und Matthias Fontheim als Vertreter aus Mainz. Es geht immer noch nicht los.

11.03: Das Sonnenlicht wirft Strahlen auf den Parkettboden… la la la… es sieht nicht mal so aus, als würde es gleich losgehen… ich bin doch aufgeregt!

11.04: Ah, jetzt! Es! geht! los! Zumindest sind schon mal alle leise…

11.06: Ich habe eine Dame beim Podium vergessen: Rose-Lore Scholz, wird als Kulturministerin vorgestellt, was für allgemeine Heiterkeit sorgt. Das wird nachher recherchiert.

11.07: Es gibt für die Festivalzeit ein Motto: Europa liegt am Rhein. Manfred Beilharz erzählt, wie das Festival in Bonn entstanden ist und wie es nach Wiesbaden kam. Er war ausgefuchst genug, das zum Teil seines Intendantenvertrags zu machen. Merken!

11.09: 31 Produktionen, 56 Veranstaltungen aus 25 Ländern in 25 Sprachen. Da hat man schon mal die Fakten abgesteckt. Da wir bei der letzten PK nur über zehn Stücke gesprochen haben, stelle ich mich mal auf einen Heimweg bei Einbruch der Dunkelheit ein.

11.13: Manfred Beilharz „schätzt und liebt“ Matthias Fontheim, weil er ein toller Theatermann ist. Der ist geplättet, sodass er nichts mehr sagen könne, meint er. Dafür dann aber doch recht eloquent. Es geht um tolle Zusammenarbeit, um „damals in Kassel“und darum, dass sowohl Mainz als auch Wiesbaden am Rhein liegen, Wiesbaden aber nur dank Mainz-Gustavsburg. Außerdem geht es um das „Fremd bin ich“-Spielzeitmotto in Mainz und das das passt und wir erinnern uns ans letzte Mal…

11.14: Zum Thema Kulturinfarkt wird Theater von Fontheim als „Grundnahrungsmittel“ bezeichnet.

11.15: Frau Scholz spricht für die Landeshauptstadt Wiesbaden und erklärt noch mal, wer alles Geld für dieses Festival gibt.

11.18: Sie wird versuchen, das Projekt im Kulturfond einzubringen und spricht von „gemeinsam Dinge angehen“, „Synergien“, „Kooperation auch im Theater“.

11.20: Tankred Dorst spricht über die europäischen Länder, von denen es zu Beginn von NEUE STÜCKE AUS EUROPA 24 gab und inzwischen 42, weil neue dazu gekommen sind und weil die Länder „sich ja immer wieder geteilt haben“. Wir lernen: auch in anderen Ländern gibt es spannendes Theater. Wenn ich zu den Journalisten gehören würde, die noch nicht wissen, wer kommt, ich würde sowas von auf heißen Kohlen sitzen…

11.21: Das Patensystem

11.25: Wir könnten tagelang über die Frage reden, was ein Autor ist, meint Tankred Dorst. Seinen Ausführungen nach wissen wir ja schon, dass Autoren, bis auf wenige Ausnahmen, selbstsüchtig sind und nicht andere Autoren für ein Festival vorschlagen können. Die nicht selbstsüchtigen konnten Paten werden. Einer von Ihnen sitzt hier bei uns „Live, im Zoo vorgeführt, Herr Studlar“ (Manfred Beilharz).

11.28: Bernhard Studlar erklärt, dass es Vor- und Nachteile hat österreichischer Pate zu sein. Vorteil: Kurze Reisewege, das Land in Form eines Hähnchenschenkels ist nicht groß. Nachteil: Österreicher schreiben auch auf Deutsch (wir setzen das mal als Fakt voraus), weswegen viele Stücke in Deutschland uraufgeführt werden und dann für dieses Festival schon nicht mehr so interessant sind.

11.31: Manfred Beilharz sagt noch kurz was, bevor wir zu den Stücken kommen. Das verspricht, das gleich der spannende Teil losgeht. Hauspersonal und Ludovico Schmitz, technischer Leiter hier im Haus, werden erwähnt, gelobt und ihnen wird gedankt.

11.32: Christine Bocksch, Antje Otto, Joachim Bauscher und allen, die bei der Vorbereitung der Pressekonferenz mitgearbeitet haben – DANKE!

11.35: Es wird erwähnt, welche heute berühmten Autoren hier in Wiesbaden mal im Autorenworkshop oder mit eingeladenen Stücken angefangen haben (Werner Schwab, Kristof Magnusson, Alvis Hermanis, Biljana Srbljanović, …).

11.37: Die Stücke in der Pressemappe sind nach Titel alphabetisch sortiert. Manfred Beilharz will sie deutlich ansagen, wir fangen an mit Rrrrückstoß (Otkat) von Zachary Karabashliev aus Bulgarien.

11.39: Das Theater heißt „bulgarische Armee“, eine Bezeichnung aus der Zeit, als die Militärtheater wesentlich besser ausgestattet waren. Wir hören eine Anekdote von einem Woyzeck-Gastspiel bei Theater der Nationen in China. Manfred Beilharz schreitet zum nächsten Stück voran, erinnert sich aber, dass er zu Rückstoß noch was sagen muss.

11.41: Das Stück Rückstoß ist wie für die Biennale gemacht. Wahrscheinlich, weil es kleine Stücke, die nichts miteinander zu tun haben, zusammenfügt. Oder weil der Autor von „Hölzken auf Stöcksken“ kommt und sich verzettelt…

11.43: Es geht nun um DNA von Giorgos Neophytou aus Zypern. Aber jetzt sind wir schon bei Berkun Oya Schöne Dinge sind auf unserer Seite aus der Türkei. Das fängt mit s an. Alle blättern zu s. Keiner merkt, dass wir da bei der letzten PK schon drüber gesprochen haben.

11.45: Jetzt The Blue Boy mit ti eitsch, unter t. Von Brokentalkers aus Irland. Es geht um das Wegschauen der Gesellschaft vor den Missbräuchen von katholischen Geistlichen, die laut Manfred Beilharz in Irland sehr hart sind. Besonders weil die Kirche in Irland, als Bollwerk gegen England und Nordirland unangefochten ist – so kann man das auch sehen.

11.48: Jetzt ist der norwegische Comic-Zeichner Christopher Nielsen mit Entropie – Quasipsychotherapeutisches Drama dran. Es geht um eine Therapeutin und ein paar Drogenabhängige, eine tragikomische Situation, da die eher traurigen Figuren teilweise „zum Schreien komisch“ sind.

11.50: Ohne Übergang geht es weiter zu Sȗrname 2010. Ein Fest für Sühendan von Yiǧit Sertdemir aus der Türkei, wir erinnern uns an das Bread and Puppet Theatre, das Stück muss auf der Bühne des großen Hauses gezeigt werden, weil die Puppen so groß sind. Es ist eine Hommage an Istanbul und ein Rückblick auf die osmanische Zeit mit einem „liebevollen Kritizismus“ (es spricht immer noch Manfred Beilharz).

11.52: Jetzt geht es um Spielplatz Târgovişte, von dem wir auch bei der letzten PK gehört haben…

11.54: Jetzt geht es um Stecher und Lutscher (Napichovači a Lízači) von Dušan Vicen und Ensemble aus der Slowakei. Die Stichwörter Leistungsgesellschaft, Büro, Drehstühle und Irrsinn fallen. Es soll schräg und vergnügend sein.

11.55: Jetzt ist Tankred Dorst dran! Der Begriff von Stück hat sich seiner Ansicht nach sehr geändert, das verändert natürlich auch die Suche. Es gibt eine neue Dramaturgie und viele Stücke sind eher „Projekte“.

11.57: Ein Beispiel dafür ist Hubert Colas’ Stück aus Frankreich mit dem Titel STOP oder „Wenn wir Angst haben, raschelt es überall“ (STOP ou „Tout est bruit pour qui a peur“) in dem verschiedene Facetten der Angst gezeigt werden.

11.58: Ursula Ehler übernimmt und stellt Unsere Klasse aus Polen vor.

12.00:  Bei Unsere Klasse wird auch gelacht. Es scheint eine Tendenz zur Komik zu geben. Aber jetzt erzählt Tankred Dorst etwas zu zwei sehr unterschiedlichen Stücken aus Russland („Russland. Das bin ich?“).

12.02: Mörder (Ubijza) vom jungen Alexander Moltschanow handelt von einer Liebesgeschichte und einem geplanten Mord und der Frage danach, wo Schuld beginnt.

12.03: In Circo Ambulante von Andrej Mogutschij und Maxim Isajew geht es um Zirkus, Putin-Ära und irgendwie Stierhoden-Elixier, aber das hab ich so schnell nicht mitbekommen… Sowas!

12.05: Ursula Ehler stellt Verdammt sei der Verräter seiner Heimat! aus Slowenien vor, das kennen auch schon alle, die die letzte PK verfolgt haben.

12.07: Aus Deutschland kommt Vater Mutter Geisterbahn von Martin Heckmanns aus Dresden. Es geht um ein Paar, das seinem Kind ein glückliches Leben zeigen will, aber darin immer wieder scheitert.

12.09: Jetzt berichtet Maya Schöffel aus Lettland, von wo Alvis Hermanis mit Schwarze Milch (Melnais Piens) kommt. Hermanis ist mit seinem Kollektiv aus dem Festivalprogramm nicht wegzudenken. 2004 war er hier zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. 2010 war er mit Marta vom blauen Hügel da.

12.11: Aus Spanien kommt der durch das Stück Die Grönholm-Methode bekannt gewordene Jordi Galceran mit dem Stück Burundanga, um Sprachverwirrungen und Wahrheitsserum, um aufgedeckte ETA-Tätigkeiten und eine Verlobte für die das zu viel ist.

12.12: Aus Italien kommen ricci/forte, ein Duo, das mit Grimmless passend zum 200-jährigen Jubiläum der Brüder Grimm nach Wiesbaden kommt, in der die alten Märchen neu erzählt werden.

12.15: Aus Island kommt die Gruppe Vesturport, die auch schon 2004 in Wiesbaden zu sehen war. Sie kommen mit einem Stück namens Björn aus Öxl (Axlar-Björn) von Björn Hlynur Haraldsson. Es geht um jemanden, der sich die Identität von Björn aus Öxl, einem Mörder aus dem 16. Jahrhundert, aneignet, um dann sein Unwesen zu treiben. Das kann man sich gut vorstellen, mit dem Namen Björn aus Öxl!

12.17: Es geht noch mal um Hypermnesie vom Bitef Theatre. Das kennen wir schon, da können die Hände kurz entspannen und ich kann weiter überlegen, wie ich mein Namenserlebnis dem von Björn aus Öxl annähern kann…

12.22: Marie Rötzer stellt vor, was neben Circo Ambulante und Das Miststück in Mainz laufen wird. Es geht zunächst um BCNU [Be Seeing You] von Anna Bro aus Dänemark, das die dunkle, gefährliche und unübersichtliche Seite des Internets behandelt. Eine junge Dame findet dort ein reales Date mit einem älteren Mann, der intime Fotos von ihr ins Netz stellt. Das klingt ein bisschen nach einer pädagogischen Variante von norway.today, aber es gibt anscheinend keinen moralischen Zeigefinger und das Stück ist “auch für Erwachsene”. Aha.

12.24: Aus Italien kommt Mariapias Tagebuch (Il Diario di Mariapia) von Fausto Paravidino, das sowohl Gedanken des Autors als auch das Tagebuch von dessen Mutter, das diese vor ihrem Tod geschrieben hat, wiedergibt.

12.25: Weiterhin kommt Ich hasse die Wahrheit (Mrzim Istinu) von Oliver Frljić aus Kroatien. Dabei geht es um Fiktion und Realität, Theater, was ist wirklich, man kennt das ja…

12.27: Aus Belgien kommt Die Gehängten (De Gehangenen) von LOD, Josse De Pauw und Jan Kuijken. Es gibt Musik, Sänger, Licht, Effekte, großes Haus in Mainz, E-Cello, noch mehr Effekte, es ist ein Requiem für die freie Meinungsäußerung – man darf gespannt sein.

12.29: Jetzt geht es noch kurz um die Eigenbeiträge, dann sind wir durchs Programm durch. In Mainz gibt es Autofahrt ins All (und ich verschreib mich immer und schreib Autorfahrt) von Paul Wiersbinski, der letztes Jahr bei Text trifft Regie am Staatstheater Mainz mitgemacht hat. In Wiesbaden gibt es Das war ich nicht von Kristof Magnusson, eigentlich ein Roman, aber eingerichtet für die Bühne von Ronny Jakubaschk.

12.30: Mehr noch: SAM von Katharina Schmitt, in Zusammenarbeit mit dem Museum Wiesbaden. Außerdem gibt es eine Lesung von Jeton Nezirajs Stück Ura/ Die Brücke, weil es kein kosovarisches Stück gibt und eine Aufführung von Ravenhills Shoot/ Get Treasure/ Repeat.

12.35: Fragerunde! Es scheint mehr Stücke mit einem konkreten Bezug zu den Geschehnissen in ihrem Land zu geben. Was ist mit Griechenland? Da muss sich doch auch das Theater verändert haben? Oder liegen die Geschehnisse noch nicht lang genug zurück? Manfred Beilharz erklärt, dass es in Jugoslawien erst mit einem zeitlichen Abstand eine Auseinandersetzung mit der eignen Traumatisierung gibt. Die Beobachtung stimmt: Mehr Stücke mit mehr Bezug zum hier und jetzt und ich. Griechenland fällt unter den Tisch.

12.36: Ursula Ehler schaltet sich zum Balkan ein, es geht um Gewordenes und Gegebenes und irgendwie kann ich nicht folgen. Hier kommt so ein komischer Rechtfertigungszwang auf, dass das auch europäisch ist.

12.37: Der Journalist hakt nach: Was ist mit Griechenland? War das zu frisch?

12.38: Manfred Beilharz erzählt, dass der Pate Petros Markaris sehr gut deutsch kann und Faust und Brecht ins Griechische übersetzt hat. Aha. Und in seinen Krimis schon lange was zur Krise sagt. Aha. Und auch: er hat nichts vorgeschlagen, mit der Begründung, dass Griechenland gerade anderes im Kopf hat als gutes Theater. Daher nichts aus Griechenland.

12.40: Ein Journalist fragt „Ungarn!“. Kunstpause. Fragt dann nach konkreten Autoren und wo die Stücke zum Rechtsruck bleiben.

12.43: Manfred Beilharz erzählt was von einem ungarischen Stück Der Reichsapfel. Das muss vor meiner Zeit gewesen sein. Er hofft, dass die Schwierigkeiten gerade am Abflauen sind und verweist auf Dänemark und Holland, wo eine ähnliche Problematik vorliegt.

12.46: Frau Bolduan fragt, worum es bei dem neuen Publikumspreis geht, der in den Ankündigungen erwähnt ist. Der Gedanke dahinter ist, erklärt Manfred Beilharz, dass das Publikum ganz subjektiv seine Stimme abgeben kann, was es mitgenommen hat, was gefallen hat. Dabei werden die Spielstätten-Größen mitbedacht, es geht um prozentuale Anteile. Es wird also nicht der Anspruch erhoben, ein Gastspiel zum Besten zu erklären, sondern die Wahrnehmung des Publikums weiterzugeben.

12.47: „Es gibt nach wie vor keinen Festivalsieger.“ Alles klar.

12.50: Joachim Bauscher erklärt die Finanzierung des Festivals. Insgesamt gibt es 1.176.000 Euro. Der Eintrittspreis liegt in diesen Jahr bei 18 Euro für alle Spielstätten, für Schüler und Studenten bei 9 Euro. Wenn man drei oder mehr Karten kauft, kosten sie nur 14 Euro. Wenn man da an die Maifestspiele denkt, wird NEUE STÜCKE ja fast ein Discount-Festival. Sehr schön!

12.53: Der Vorverkauf startet am 13. April. Das Programm ist online. Die Leporellos liegen ab jetzt überall aus. Der Katalog erscheint am 30. Mai, an dem wir uns wieder zu einer Pressekonferenz treffen, um das Rahmenprogramm vorzustellen.

12.55: Es wird kurz Elena Krüskemper, die das Rahmenprogramm organisiert, vorgestellt. Sie erklärt, dass gerade ein Rahmenprogramm passend zu diesem Festival und der getroffenen Auswahl erstellt wird. Aber es gibt sicher wieder Lesungen, Diskussionen, Musik, DJs, Partys – dazu mehr am 30. Mai.

12.58: Es können wieder Fragen gestellt werden, aber auch unter vier Augen, alle Beteiligten sind auch nach Ende der Pressekonferenz noch da. Die ersten packen Taschen, einige sind auch schon weg. Die Keksteller sind leer – geisteswissenschaftliche Vergangenheit – und eigentlich ist jetzt auch alles gesagt.

12.59: Nach zwei Stunden ist tatsächlich alles gesagt, die Pressekonferenz ist vorbei. Schnelles Auflösen, alle strömen an Ihre Schreibtische und schreiben, schreiben, schreiben. Die Videoschleife geht wieder an. Ich muss los.

One Comment to “Noch 84 mal schlafen…”

  1. avatar Anna says:

    Schon sehr gespannt auf den live-blog! Wird es wieder ein Blitzlichtgewitter geben, wenn ein Intendant ins Foyer kommt?!

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