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I prefer to disappear

(A small essay on writing and silence)

The artist disappears behind his work. That’s what they say. We keep reading this sentence: The artist disappears behind his work. So the author disappears behind his text. Off he goes.

He no longer exists; only the text is left, standing on the page: weiterlesen »

I prefer to disappear

Kleiner Versuch über das Schreiben und das Schweigen

1. Der Künstler verschwindet hinter seinem Werk. Sagt man so. Liest man immer wieder diesen Satz: Der Künstler verschwindet hinter seinem Werk. Also verschwindet der Autor hinter seinem Text.

(:-0

Weg ist er. weiterlesen »

Yes. – No. Yes. – No. Yes. – No.

Ja – son! Medea calls subsequently. Jason! She shouts again, as Jason and Medea do not agree on this decision. And how could they? – He made it all by himself. This is the way it will be, he said to himself, and to her he said nothing. Jason and Medea are more than just at odds. (But things were going so well until now…) All of a sudden, they are not a couple anymore, they‘re two. Two lone warriors. Warriors in the battle of the sexes, in the war of cultures – dueling family members. At odds. No unity. Inherently embedded in this expression, which will now accompany them throughout their struggle, is Medea‘s answer to Jason‘s decision. No unity. Which leads to the following dialogue: Yes. – No. Yes. – No. Yes. – No. Or the other way around. No. – Yes, etc. And of course, they both use other words here and there, or even full sentences, yes, tirades of them! Yet at some point they inevitably reach an impasse.

Punkt aus.

So.
Ja. So.
Ja, so konnte es beginnen.
Jason, zum Beispiel, trifft eine Entscheidung.
Ja, so konnte es beginnen, das Unheil. (Dabei war doch alles noch so schon grade…) Jason trifft eine Entscheidung.
So.
Ja. So. Ja – son! Ruft daraufhin Medea. Jason! Brullt sie nochmals, denn Jason und Medea sind sich nicht einig uber diese Entscheidung. Wie auch, er hat sie ja ganz allein fur sich getroffen. So, hat er sich gesagt und ihr aber nichts gesagt.
Jason und Medea sind sogar mehr als uneins. (Dabei war doch alles noch so schon grade…) Sind plotzlich kein Paar mehr, sind zwei. Zwei Einzelkampfer. Krieger im Kampf der Geschlechter, im Kampf der Kulturen – Familienkrieger. Uneins. Eingebettet in dieses sie nun begleitende Adjektiv steckt unubersehbar auch Medeas Antwort auf Jasons Entscheidung. Uneins. Daraus ergibt sich folgender Dialog:
Ja.- Nein. Ja. – Nein. Ja – Nein. oder umgekehrt. Nein – Ja. usw., und naturlich verwenden die beiden auch noch das eine oder andere Wort, ganze Satze, ja,Tiraden!
Aber irgendwann stosen sie unweigerlich an eine Grenze.
An die Grenze des Sagbaren. An die Grenze der Worte. Und an diesem Ort, dem Ort ohne Wort, lassen sie Taten folgen, die einen schweigen lassen. Oder schreien. Aber kein Wort mehr, kein Wort.
Kein Wort.
So konnte es enden. Fur heute. Wir, die Tag fur Tag in den Grenzgebieten der Sprache nach den richtigen Worten suchen, machen einen Punkt. Setzen ein Zeichen und sagen:
So.
So konnte es enden.

Guten Tag

Hello everybody, today it is my first appearance in the blog. I will try to let some follow ;-)