Matthias Fontheims deutschsprachige Erstaufführung von Simon Stephens „Marine Parade“ und wie in Mainz eine gut möblierte Liebesgeschichte daraus wurde.

Am Pier. Katharina Knap, Lukas Piloty und Lorenz Klee. Foto: Martin Kaufhold
Das Meer umspült ewig den Pier, die Tage plätschern gleichförmig vor sich hin und manchmal verirren sich ein paar Gäste in Steves heruntergekommenes Hotel. Wir sind in Brighton an der englischen Kanalküste. Sally hat ihre besten Jahre hinter sich und für Steve das Hotel geputzt, jetzt allerdings zieht es sie fort. Gary dagegen will unbedingt nach Brighton und direkt in dieses etwas vergammelte Hotel, mit dabei hat er die minderjährige Ellie. Das ist prickelnd, aber verboten, während Chris und Claire sich eigentlich hassen, aber doch nicht ohne einander können. Alison und Michael dagegen haben resigniert und man weiß nicht so ganz genau, ob es ihnen besser geht als Archie, der vor sich hin philosophierend vor dem Büro und der Ehefrau flieht.
Simon Stephens ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen englischen Dramatiker und hat mit “Marine Parade” erstmals ein Stück geschrieben, in dem er nicht nur mit gestochen scharfen Dialogen, sondern auch mit musikalischen Einlagen aufwartet. weiterlesen »




Facebook