In „Mörder“ gelingt es Alexander Moltschanow, wortkarge Szenen wortreich zu erzählen

Wenig größer als ein privates Schlafzimmer: Die Bühne von Femistokl Atmadsas (Foto: Martin Kaufhold).
Heute sitzt man unbequem im Studio Wiesbaden. Weil die Truppe vom Moskauer Theater der Jungen Generation festgestellt hat, dass der kleinste Spielort des Staatstheaters für ihr Gastspiel immer noch zu groß ist, bleiben die Sitzreihen leer. Stattdessen hat man auf der Bühne einen schmalen Kasten errichtet, dessen eine Hälfte mit ansteigenden Biergartenbänken für die Zuschauer gefüllt ist, während die andere Hälfte, wenig größer als ein privates Schlafzimmer, als Spielfläche dient. Geringe Beinfreiheit, fehlende Rückenlehen und erzwungener Körperkontakt mit dem Sitznachbarn trüben den Gesamteindruck. weiterlesen »





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