All articles by this author

“Constant strange situations”

He used his office in the ministry of culture as a writing studio: Albanian author Stefan Çapaliku speaks about his work as a playwright.
One who can explain "exterophily": Albanian playwright Stefan Çapaliku. Foto: Pesl
It was a matter of [...]

Das Theater in 50 Jahren

Tot wird es nicht sein, das Theater. Aber möglicherweise gehe ich nicht mehr direkt hin. Als Zuschauer bin ich entweder vor Ort oder kann aus der Ferne über Live-Blog, Webcam und Gedankenübertragung, bei Schauspielstil, Regiekonzept und Stücktext zwischen je fünf [...]

Böser Wolf, schöne Marie

Tilman Gersch inszeniert die Uraufführung von Bettina Erasmys “Das wollt ihr nicht wirklich” am Staatstheater Wiesbaden.
Das Tier am Menschen. Foto: Martin Kaufhold
Schon Shakespeare schickte seine Protagonisten gerne in den Wald, um sie mit ihren seelischen Seltsamkeiten zu konfrontieren. [...]

“Wie ein Tanz, den man tanzen muss”

Sie hat gerade ein Füßchen in der Tür, er ist seit zehn Jahren im Geschäft. Er leitete bei der Biennale einen Autorenworkshop, sie zeigte ihre zweite Uraufführung. Martin Heckmanns (38) und Lisa Danulat (27) über unterschiedliche Schreibperspektiven.
Sind Sie einander [...]

The Voice in My Ear

Simultaneous translations have been an inherent part of the Theatre-Biennale from the beginning.
Speaking behind glass: the work of the simultaneous translator. Photo: Lena Rittmeyer
They take some getting used to, those little receivers and headphones that are ultimately clipped [...]

Wie es singt und lacht

Die neuen Stücke aus Europa begnügen sich nicht mehr mit Text. Musik aller Art ist zunehmend Teil ihrer Konzeption.
Kaum eine Inszenierung kommt heute noch ohne die Klangebene aus. Das ist im deutschsprachigen Raum so, und auch, wie man an [...]

“Die Langeweile gehört zum Theater”

Lukas Bärfuss, Schweizer Dramatiker, hat 2008 seinen ersten Roman veröffentlicht: “Hundert Tage”, die Geschichte eines Schweizer Entwicklungshelfers in Ruanda. Nach seiner Lesung im Rahmen der Biennale haben wir uns mit ihm getroffen.
Schweizer Romane, auch etwa von Markus Werner oder [...]

Dialektische Kritik

Die Ergebnisse unseres Übersetzungsworkshops: Kritiken auf Schwyzerdütsch, Saarländisch und zweimal auf Wienerisch. (Aufnahmeleitung: Judith Kärn)

 
 Kritik "Bab et Sane" (Lena Rittmeyer: Schwyzerdütsch): Play Now | Play in Popup

 
 Kritik "Der Kummer der Menschenfresser" (Judith Drokur: Saarländisch): Play Now | Play in Popup

 
 Kritik "Wir sind Hundert" (Martin Thomas Pesl: Wienerisch): Play Now | Play in Popup

 
 Kritik "Gott ist Schönheit" (Valerie Kattenfeld: Wienerisch): Play Now | Play in Popup

Falls Sie sich weiter dialektal fortbilden wollen, hätten wir hier ein paar Online-Sprachkurstipps für Schwyzerdütsch, Saarländisch und Wienerisch. Und eine Kritik zum Lesen auf Hessisch. [...]

„Ständig seltsame Situationen“

Er benutzte sein Büro im Kulturministerium als Schreib-Studio: Der albanische Autor Stefan Çapaliku spricht über seine Arbeit als Dramatiker.
Kann das Wort Exterophilie erklären: Stefan Çapaliku, albanischer Dramatiker. Foto: Pesl
Herr Çapaliku, Sie haben für das albanische Kulturministerium gearbeitet. Wie vertrug [...]

Jenseits von Afrika

Sympathisches Boulevardstück mit Exotiktouch: “Bab und Sane” aus der französischen Schweiz gastiert nach über 120 Vorstellungen im TiC.
Der Herrscher und sein Untertan: Habib Dembélé und Hassane Kassi Kouyaté. Foto: Lena Obst
Weil seine Freunde, die Schauspieler und Komiker Habib [...]

Der Mensch im Ohr

Simultansprecher sind seit jeher fester Bestandteil der Theaterbiennale. Ein Hintergrundbericht.
Hinter Glas: Synchron-Dolmetscherin in der Kabine. Foto: Lena Rittmeyer
Gewöhnungsbedürftig sind sie schon, diese kleinen Empfängergeräte, dessen Kopfhörer sich jeder Zuschauer vor Stückbeginn ans Ohr klemmt. Aber sie gehören ebenso [...]

Existenzielle Pinguineier

Lässt sich über Theater streiten? Zwei Kritiker probieren es. Das Versuchsobjekt: Cezaris Graužinis Stück “Alles oder nichts”.
Finstere Hampelei: Vilma Raubaitė, Brigita Arsobaitė und Paulius Čižinauskas in "Alles oder nichts". Foto: Martin Kaufhold
Wladimir: Beeindruckend, dieser Cezaris Graužinis: Vier schlichte [...]