Simultansprecher sind seit jeher fester Bestandteil der Theaterbiennale. Ein Hintergrundbericht.

Hinter Glas: Synchron-Dolmetscherin in der Kabine. Foto: Lena Rittmeyer
Gewöhnungsbedürftig sind sie schon, diese kleinen Empfängergeräte, dessen Kopfhörer sich jeder Zuschauer vor Stückbeginn ans Ohr klemmt. Aber sie gehören ebenso zum Charme des Festivals wie Festzelt, Länderpaten und babylonische Sprachverwirrung. Wer noch nie fremdsprachige Gastspiele erlebt hat, ist zunächst irritiert, wie ihm da gerade parallel zum Live-Geschehen deutsche Sprache eingeflüstert wird, bald allerdings setzt dann doch ein Gefühl der Dankbarkeit ein. Man will ja authentisches Schauspiel sehen, hören und fühlen, gleichzeitig aber verstehen, was passiert.
Ereignis Originaltext
“Und es soll sich auch die literarische Qualität vermitteln”, ergänzt Maya Schöffel, die für die Übersetzer-Organisation verantwortliche Dramaturgin von NEUE STÜCKE AUS EUROPA. “Wir sind ja ein Festival der Autoren, deshalb soll dem Stücktext das Maximum an Qualität geboten werden.” weiterlesen »





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