Wie viele Stunden schlafen Sie momentan?
Fünf bis fünfeinhalb.
Wenn Sie in eine der Figuren dieser Biennale schlüpfen könnten, welche wäre es?
Schwierig, weil meistens Frauen im Mittelpunkt stehen. Aber ich würde sagen, einer der beiden Bodyguards des afrikanischen Diktators aus “Bab et Sane”, der kleinere. Der Autor hat ihm eine Sprache in den Mund gelegt, die mich an Karl Valentin erinnert.
Welcher Droge sind Sie verfallen?
Dem Theater.
Denken Sie, dass Sie etwas verpasst haben, weil Sie nicht Jurist geworden sind?
Nein. Ich hätte ja damals auch ins bayerische Kultusministerium gehen können, habe mich aber für die schlecht bezahlte Assistentenstelle an den Münchner Kammerspielen entschieden.
Wo würden Sie am liebsten wohnen?
In Istanbul, wo mein Bruder lange Zeit Arzt war. Das ist für mich derzeit die aufregendste Stadt Europas mit einer unglaublich kreativen Kunstszene und ganz vielen normalen Leuten, die nicht das Gefühl haben, sie seien der Nabel der Welt, wie die Pariser oder die Berliner. Die Stadt wurde von der griechischen, römischen, seldschukischen Geschichte und von den Osmanen geprägt, später dann von den Genuesen. Und von all dem sind noch Zeugnisse da und stehen unverbunden nebeneinander. (more…)






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